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Defibrillatoren geben der KFZ Elektromobilität Sicherheit

Das Elektroauto ist eine Innovation unserer modernen Welt und findet immer mehr Anwendung im Verkehrsalltag. In Deutschland ist 2021 laut Statista der Bestand an Elektroautos im Vergleich zum Vorjahr um ganze 126% gewachsen.

Hochvoltsysteme bergen Risiken – AEDs beenden lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen

Elektroautos benötigen aufgrund ihres Hochvoltsystems andere Methoden der Wartung und Reparatur als sonstige PKWs.

Sie enthalten hochspannungsgeladene Kondensatoren und spannungsgeladene Teile, mit welchen man bei der Reparatur oder Wartung in Kontakt kommen kann. Daraus ergibt sich die Gefahr eines Elektro- bzw. Stromunfalls, welcher oft mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand, Atemstillstand oder lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen einhergehen.

Bei solch einem Notfall muss schnell gehandelt werden, denn mit jeder verstrichenen Minute sinken die Überlebenschancen des Betroffenen erheblich. Dabei muss unverzüglich eine Herz-Lungen-Wiederbelebung erfolgen, wobei die Überlebenschancen deutlich erhöht werden, wenn ein Laiendefibrillator (AED) zum Einsatz kommt.

Zur Risikogruppe eines solchen Unfalles gehören besonders Menschen, die in einer Kfz-Werkstatt oder bei einem Abschleppdienst arbeiten, sowie Personen, welche ein Unfall-Elektroauto bergen.

AED Gerät für Elektro- und Stromunfall

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) spricht Defibrillator Empfehlung aus

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) spricht daher die Empfehlung für Kfz-Betriebe aus, jeweils einen Automatisierten Externen Defibrillator (AED) zur Verfügung zu haben.

AEDs wurden speziell für die Anwendung von Laien konzipiert und führen den Helfenden durch Sprachanweisungen und Piktogramme einfach und sicher durch den Prozess der Reanimation.

In Deutschland gibt es allerdings laut DGUV nur eine indirekte AED-Pflicht für Kfz-Betriebe, denn der Unternehmer ist verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen und dementsprechend schützende Maßnahmen umzusetzen. Weiterhin empfiehlt die DGUV die Durchführung von Fortbildungen der Ersten Hilfe und in dem Umgang eines Defibrillators.

Weitere interessante Informationen im Umgang mit Hochvoltsystemen von Hybrid- und Elektrofahrzeugen findest Du bei der Eidesgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (www.agvs-upsa.ch) und bei der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) (2016): FAQ-Liste der AG „Handlungsrahmen Elektromobilität“. [externer LINK zur PDF-Datei – https://www.agvs-upsa.ch/sites/default/files/global_files/ekas-broschuere-hochvolt-06281_d.pdf]

Gehen auch Sie auf Nummer sicher! Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns unter www.resq-care.de und beraten Sie gerne über unsere AED-Geräte und Defibrillatoren. Ebenfalls bieten wir Ihnen eine Einweisung mit dem Umgang der AEDs an.

Quellen:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) (2016): FAQ-Liste der AG „Handlungsrahmen Elektromobilität“. Verfügbar unter https://www.dguv-vorsorge.de/medien/fb-holzundmetall/sachgebiete/fahrzeug/elektromobilitaet/faq_elekro.pdf

 

Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS (2015): Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Umgang mit Hochvoltsystemen von Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Verfügbar unter https://www.agvs-upsa.ch/sites/default/files/global_files/ekas-broschuere-hochvolt-06281_d.pdf

 

Statista (2021): Zugelassene E-Autos in Deutschland bis 2021. Verfügbar unter https://de.statista.com/statistik/daten/studie/265995/umfrage/anzahl-der-elektroautos-in-deutschland/